Rescue Robot League

In der Rescue-Robot-Liga operieren die von den internationalen Forscherteams entwickelten Roboter in einem nachgebildeten Katastrophenszenario, wie es sich beispielsweise nach einem Erdbeben oder einem Tsunami darstellt.

Mit Hilfe vielfältiger Sensoren - Video-Kameras, Infrarot-Sensoren, 3D-Kameras, Laser-Scannern, Ultraschallsensoren, Gassensoren und Mikrofone – müssen die Roboter möglichst autonom (also ohne Fernsteuerung) die in der Rescue-Arena versteckten, simulierten Opfer finden. Um möglichst realistische Bedingungen zu schaffen liegen die Puppen auf Heizdecken, mit denen Körperwärme simuliert wird. Außerdem sprechen sie, bewegen sich und strömen Kohlendioxid aus, um den Atem nachzubilden.
Die Forschungsschwerpunkte in der Rescue-Robot-Liga sind:

- die Konstruktion möglichst geländegängiger und robuster Roboter,
- die Entwicklung von Verfahren zur gleichzeitigen Lokalisation und Kartierung in 2D und 3D,
- die automatische Auswertung der verschiedenen Sensordaten, 
- die Verbesserung der autonomem Fähigkeiten der Roboter,
- die effiziente mobile Manipulation, sowie
- die Realisierung neuer Mensch-Maschine-Schnittstellen, mit denen der Bediener bei der Steuerung unterstützt wird.

Die Rescue-Robot-Liga verdeutlicht die verstärkte Ausrichtung der RoboCup-Initiative auf praxisnahe Anwendungen.

Teams

RRT-Team FH-Wels, University of Applied Sciences Upper Austria (Österreich)
Rescube, Datastart Kft (Ungarn)
Hector Darmstadt, Technische Universität Darmstadt (Deutschland)
GETbot, Universität Paderborn (Deutschland)
Robocup FH Hagenberg, university of applied sciences upper austria (Österreich)
AutonOHM, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Deutschland)
YILDIZ, Yildiz Technical University (Türkei)
TEDUSAR, Graz University of Technology (Österreich)

Spielplan

Der Spielplan dieser Liga

Endergebnisse

Die Ergebnisse dieser Liga

League Chairs

Johannes Pellenz (BAAINBw Koblenz)
chair-rescue@robocupgermanopen.de

Regeln

Rescue Robot Liga Regeln 2015